Rezension zu Kirsten Callihan „Winterflammen“ (The Darkest London III)

Lyx-Verlag, 499 Seiten, 9,99€, ISBN: 978-3-8025-9580-6

(Unbezahlte Werbung/Eigenkauf)

Klappentext:

Nachdem ihr Ehemann von einem Werwolf schwer verletzt wurde, ist für Poppy Lane die Welt zusammengebrochen. Winston hat sie tief enttäuscht verlassen, als er erfuhr, dass seine Frau seit jeher ein Doppelleben in der Welt des Übernatürlichen führte. Als Poppy eine Drohung von ihrem Erzfeind erzählt, sucht sie Winston auf, um ihn vor dem mächtigen Dämon zu warnen. Der Mann, den sie antrifft, ist nicht mehr der, den sie kannte, er ist härter und unnahbarer geworden. Und doch ist Poppy bereit, ihr Herz und ihr Leben zu riskieren, um ihre große Liebe zurückzugewinnen.

Meine Meinung:

Das Cover und die Aufmachung, ist wie von den vorherigen Bänden gewohnt, einfach traumhaft. Leider hatte meine Ausgabe hier, keinen Klappumschlag wie die anderen beiden Bände.

„Winterflammen“ ist der Dritte und letzte Teil der Darkest London Reihe. Man sollte hier die beiden vorherigen Bände gelesen haben, sonst sind einige Zusammenhänge nur schwer zu verstehen.
Der Schreibstil von Kirsten Callihan ist wie gewohnt leicht, locker und flüssig zu lesen. Die Kapitellänge empfand ich allerdings fast schon etwas zu lang. Die Handlung baut sich rasch auf und gewinnt schnell an Fahrt und Spannung. Im fortgeschrittenen Teil der Geschichte gab es dagegen Stellen die ich teilweise quer gelesen habe ohne das Gefühl zu haben etwas zu verpassen. Das Buch hatte einen guten Start, ließ aber nach hinten hinaus für mich etwas nach. Die Geschichte von Winston und Poppy gefiel mir recht gut, jedoch konnte sie mich nicht wirklich berühren. Generell fehlte den Charakteren für mich die notwendige Tiefe um große, mitreißende Emotionalität aufzubauen. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sich die Themen der Auseinandersetzungen immer und immer wiederholten und selten etwas Neues oder eine Entwicklung für die Protagonisten hervorbrachten. Eine schöne Idee fand ich allerdings die kleinen Zeitsprünge zur Kennenlerngeschichte der beiden. Kurzzeitig hatte ich die Befürchtung, dass das Ende mich genauso enttäuschen würde, wie beim vorherigen Band. Jedoch belehrte mich die Autorin dieses Mal eines Besseren und lieferte mir einen weitgehend actionreichen Abschluss der Geschichte.

Auch mit dem Dritten Band konnte mich die Reihe nicht ganz von sich überzeugen. Dennoch habe ich auch diese Geschichte mit seinen Werwölfen, Dämonen und anderen übernatürlichen Wesen mit dem gewissen Romantasytouch im London des 19 Jhd. gerne gelesen und freue mich die Trilogie damit abgeschlossen zu haben.

Zu Teil 2

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